29.04.2020 //

Corona Information April 4

Liebe Angehörige, Betreuer, Besucher und Freunde,

die Hessische Landesregierung hat am Di. 28.04.2020 -unserer Meinung nach vorschnell und unüberlegt- das Besuchsverbot gelockert. Nun müssen
die Einrichtungen binnen 3 Tagen (der Rest sind Feiertag und Sonntag) alles Nötige organisieren, einen erlasskonformes, Einrichtung -individuelles Konzept erarbeiten, das dem des RKI und der Heimaufsicht konform ist. Zudem liegt der Erlass den Einrichtungen noch nicht vollständig vor, um auch diesem zu entsprechen.

Wir möchten in Erinnerung rufen, dass weiterhin die Gefahr an Covid19 zu erkranken, präsent ist. Speziell Pflegeeinrichtungen sind
weiterhin besonders gefährdet. Dies zeigt auch der jüngste Fall einer Berliner Pflegeeinrichtung. Eingetragen wahrscheinlich durch unvorsichtige Besucher.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/corona-ausbruch-in-berliner-seniorenwohnhaus-22-infizierte-ein-toter-und-desinfektionsmittel-aus-nagelstudios/25779380.html

Des Weiteren besteht auf dem Markt ein erheblicher Mangel an Plexiglas, welches in dieser kurzen Zeit leider nicht organisierbar ist.

Wir hatten bereits intern Lösungen erarbeitet und vorbereitet. Diese konnten aber aufgrund der gesetzlichen Unklarheiten  noch nicht umgesetzt,  geschweige denn das benötigte Material beschafft werden.

Pressemitteilung (Hessenschau):

Vom Montag an sind dann auch nicht mehr ganz so strikte Besuchsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime in Kraft. Pro Bewohner ist dann maximal ein einstündiger Besuch wöchentlich möglich – aber nur von nahen Angehörigen.

  1. Die Einrichtungen müssen über ein individuelles Schutzkonzept verfügen – nach Maßgabe der aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Handlungsempfehlungen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie der einrichtungsbezogenen Hygienepläne.
  2. Um das Infektionsrisiko soweit wie möglich zu minimieren, ist der Kreis der Besucher auf nahe Angehörige und enge Bezugspersonen begrenzt.
  3. Nahen Angehörigen und engen Bezugspersonen wird der Besuch von einer Person pro Woche für eine Stunde gestattet.
  4. Die Mindestabstände und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.
  5. Außerdem muss von den Besucherinnen und Besuchern ein entsprechender Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) getragen werden, der einen besseren Schutz bietet als eine sonst im öffentlichen Raum zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.

 

Nach aktuellem Stand möchten wir Sie wie folgt informieren:

  1. Das Betreten unseres Hauses bleibt zum Schutze Ihrer Angehörigen/Freunde/Betreuten weiterhin
    bis auf strenge Ausnahmeregelungen  untersagt
  2. Besuchsmöglichkeiten nur in den dafür
    vorgesehenen Räumlichkeiten
  3. Sollten Sie einen Besuch planen, ist dieser nur nach telefonischer Absprache mind. 1 Tag vorher möglich:

Mo- Fr. von 11:15 Uhr –
12:30 Uhr unter 06441 – 9371 652

  1. Vor dem Besuch muss ein Informationsblatt durchgelesen und dies auch schriftlich bestätigt werden. Diese dort
    aufgeführten Maßnahmen sind für Sie verpflichtend und strengstens einzuhalten
  2. Besuchszeiten sind Mo-So. 08:oo – 18:oo Uhr für jeweils eine Stunde
  3. Sollten Sie etwas beim Besuch mitbringen bitten wir Sie, dies weiterhin nicht persönlich zu übergeben, sondern weiterhin
    über die Verwaltung oder den Rollstuhlfahrer Eingang den Schwestern zu übergeben
 

Folgende Vereinbarungen sind für einen Besuch strikt einzuhalten:

  1. Wenn Sie sich krank fühlen, oder erkrankt waren, sind Besuche nur mit negativem Covid 19 Test oder 2 Wochen nach Ende der
    Erkrankung möglich. Das gleiche zählt auch umgekehrt.
  2. Schützen Sie sich und ihren Angehörigen während des Besuchs mit einem Mund/Nasenschutz (erhalten Sie durch uns)
  3. desinfizieren sie sich die Hände
  4. Abstand wahren, mindestens 1,5 m vom Balkon entfernt/bzw. nur hinter der Plexiglasscheibe bleiben
  5. Falls bei Ihnen nach dem Besuch innerhalb 14 Tagen folgende Symptome auftreten sollten, informieren Sie bitte umgehend die
    Heimleitung unter der Nummer 06441 – 93710. Selbstverständlich sind Sie nicht verpflichtet uns Ihre Symptome zu nennen. Die Information, dass Sie Symptome haben reicht uns im Normalfall für weitere Sicherheitsvorkehrungen. Selbstverständlich werden wir diese Information streng vertraulich behandeln. Symptome können laut RKI sein:

· Fieber

· Kopfweh

· Atemnot

· Trockener Husten

· Niesen

· Gliederschmerzen

· Krankheitsgefühl/Abgeschlagenheit

· Verstopfte Nase/Schnupfen

· Halsschmerzen

· Kurzatmigkeit

· Atemnot

· Schüttelfrost

· Übelkeit

· Durchfall

· Weitere Symptome können sein: Beeinträchtigung des Geruchs- oder Geschmackssinns, Bindehautentzündung, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Bewusstseinstrübungen bis zur Bewusstlosigkeit

Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit Via Skype Kontakt mit Ihren Liebsten aufzunehmen (bitte kurz zuvor telefonische Absprache mit dem jeweiligen Wohnbereich)

Unter Skype sind wir unter folgenden Skype Namen zu finden:

Blaue Station  oder  wohnbereich1@altenpflege-wetzlar.de

Rote Station  oder  wohnbereich2@altenpflege-wetzlar.de

Gruene Station  oder  wohnbereich3@altenpflege-wetzlar.de

Gerne stehen wir Ihnen jederzeit telefonisch zur Verfügung. Wir bitten Sie  weiterhin um Ihr Verständnis und bedanken uns auch hiermit nochmals herzlichst für Ihren Zuspruch durch unsere seit beginn eingeleiteten Maßnahmen. Selbstverständlich sind wir jederzeit offen für Vorschläge, was wir in diesen Zeiten noch besser machen können.

Auch wenn der folgende Abschluss in heutigen Zeiten gang und gebe ist, möchten wir ihn dennoch von herzen ausdrücken:

Bleiben Sie gesund.